7 Tipps, um die Feiertage ohne Stress genießen zu können

 

Bald ist es wieder soweit. Das Fest der Liebe rückt näher. Der damit verbundene Stress auch.
Denn die Weihnachtstage stellen neben allem Schönen, was damit verbundenen wird, für viele Menschen auch eine große Herausforderung dar. Wie Du dennoch entspannt durch die Feiertage kommst, zeigen Dir die 7 Tipps in diesem Artikel.

Gelegentlich machen die Weihnachtstage auch keinen Halt vor einschneidenden Lebensereignissen. Manchmal scheint es diese geradezu herauszufordern. In meiner eigenen Familie ist Weihnachten mit einigen emotionalen Erlebnissen verbunden, wie einer Geburt, einem Tod und einer Trennung. Dementsprechend waren die Festtage für mich selbst jahrelang eine echte Herausforderung in Sachen Gefühlsmanagement und eine hervorragende Übung, sämtliche meiner Erwartungen loszulassen. Wie drückte es John Lennon so schön aus: „Leben ist das, was passiert, wenn Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Und nun zu den angekündigten Tipps:

 

Tipp 1:

Weniger ist mehr – wähle sorgsam aus, wie voll Du Dir die Feiertage packst

 

Weihnachten ist das klassische Fest, an dem die Familie zusammen kommt. Kinder, Eltern, Geschwister, Tanten, Onkel … Und dann gibt es ja auch noch die Familie des Partners oder der Partnerin … Ist man Teil einer Patchwork-Familie, so steigert sich die Herausforderung um einen weiteren Aspekt, so dass die Weihnachtstage sich schnell zu einer logistischen Herausforderung formen können. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Wohnt die Familie jetzt noch in verschiedenen Orten, ist das Fest statt durch Besonnenheit eher durch lange Auto- oder Zugfahrten geprägt.

Möchtest Du dennoch entspannte Festtage verbringen, so lohnt es sich, im Vorfeld sorgsam auszuwählen, was Dir (und Deinem Partner/ Deiner Partnerin) an den Weihnachtstagen wirklich wichtig ist.

  • Welche Familienmitglieder willst Du/ wollt Ihr unbedingt an den Weihnachtstagen treffen?
  • Welche Besuche lassen sich auf andere Zeitpunkte, z.B. im Januar verschieben?
  • Wäre es eine Alternative, im nächsten Jahr bereits im Vorfeld, z.B. in der Adventszeit mit ausgewählten Personen zu feiern, um die Besuche an den Festtagen zu entzerren?

 

Tipp 2:

Erwartungen im Vorfeld abgleichen

 

An den Feiertagen treffen mit den unterschiedlichen Familienmitgliedern mindestens genauso viele Erwartungen aufeinander. Diese zu koordinieren ist nicht immer einfach. Unklarheiten können leicht zu verschiedenen Vorstellungen und gereizten Gemütern oder enttäuschten Gesichtern führen.

„Ach, wir dachten, dass Ihr noch auf einen Kaffee bleibt“, bemerkt die Mutter mit erstaunter Miene nach dem Mittagessen, während zum Kaffee bereits ein anderer Teil der Patchwork-Familie wartet …

Damit diese Situation gar nicht erst entsteht, ist es sinnvoll, die einzelnen Besuche bereits im Vorfeld zeitlich zu definieren und abzugrenzen.

Wie lange möchtest Du/ Ihr wo bleiben oder welche Gäste empfangen?

Mit der Beantwortung dieser Frage legst Du bereits im Vorfeld den Grundstein für einen entspannteren Ablauf des Festes.

 

Tipp 3:

Schaffe Dir Freiräume

 

Es kann ungewohnt sein, mit der Familienbande über Tage auf engem Raum zu hocken.
Neben dem Gebrauch von Kerzen steigt hier ebenso enorm die Konfliktrate.

Um die Stimmung hoch zu halten, kann es förderlich sein, wenn Du Dir kleine Freiräume in all dem Trubel schaffst.

Wie wäre es zwischendurch mit einem kleinen, exklusiven Spaziergang nur für Dich?
Würde Dir am Abend ein Vollbad guttun, um einfach mal Durchzuatmen?
Was hältst Du davon, abends etwas früher ins Bett zu gehen und noch in Ruhe einige Seiten zu lesen?

Gönnst Du Dir zwischenzeitlich kleine, feine Zeitinseln, die einzig und allein Dir gehören, so kannst Du Dich auf diese Weise selbst auftanken und Deine Aufmerksamkeit im Anschluss wieder umso großzügiger an Deine Lieben verschenken.

 

Tipp 4:

Lasse auch den anderen ihre Freiräume

 

Im Gegenzuge ist es definitiv sinnvoll und fair, wenn Du auch anderen entsprechende Auszeiten vom Familienrummel zugestehst. Wenn Deine Kinder lieber spielen als Kuchen essen wollen, ist es vielleicht entspannter, sie einfach zu lassen.

Wenn Dein Partner unbedingt Laufen gehen muss, obwohl Weihnachten ist, hilft es darauf zu vertrauen, dass ihn gute Gründe dazu bewegen. Vielleicht muss er gerade jetzt laufen gehen, weil Weihnachten ist und dies für ihn eine Möglichkeit darstellt, einen exklusiven Ruhemoment nur für sich zu haben?

In jedem Fall bewahrst Du besser die Ruhe und Deine gute Laune, wenn Du das Verhalten Deiner Lieben nicht persönlich nimmst oder auf Dich beziehst und Dich stattdessen daran erinnerst, dass jeder unterschiedliche Bedürfnisse hat, die befriedigt werden wollen. Die Prioritäten sind dabei individuell unterschiedlich verteilt. Du entlastest Deine Lieben enorm und tust Dir selbst einen großen Gefallen, wenn Du ihnen ihre Freiheiten lässt und diese Zeit nutzt, um Dich gut um Dich selbst zu kümmern.

Du kannst dem anderen auch genau das geben, wovon Du glaubst, selbst zu wenig zu bekommen. Dieser Tipp mag zunächst seltsam klingen, er hat jedoch eine enorme Wirkung.
Probiere es einfach mal aus!

 

Tipp 5:

Aufgaben im Vorfeld aufteilen

 

Oft sind es die Mütter einer Familie, die einen Großteil der Weihnachtsvorbereitungen tragen und am Fest schließlich erschöpft oder sogar gereizt ins Sofa sinken. Falls sie im Trubel ihrer Tätigkeiten überhaupt dort hingelangen …

Damit die Vorbereitungen und Arbeiten für das Fest nicht an einer Person hängen bleiben, ist es sehr hilfreich, diese möglichst vorab bereits untereinander aufzuteilen. Das Festmahl kann beispielsweise von mehreren Personen gekocht und vorbereitet werden.

Im letzten Jahr haben wir es in unserer Familie beispielsweise so gelöst, dass zwei Parteien gemeinsam Rouladen und Rotkohl vorbereitet haben, während die dritte Partei sich um die Klöße, den Nachtisch und den Weihnachtsbaum gekümmert hat.

Folgende Fragen können bei der Aufgabenverteilung weiterhelfen:

  • Wer kauft was ein?
  • Wer könnte was kochen/ vorbereiten?
  • Wer könnte sich um den Abwasch kümmern?

Auch Kinder können aktiv in die Vorbereitungen eingezogen werden und beispielsweise Deko basteln, Kekse basteln oder die Krippe aufbauen.

Beim Delegieren der Aufgaben ist es weiterhin förderlich, wenn wir anderen die Freiräume zugestehen, die wir selbst so dringend brauchen, um Aufgaben gut und kreativ erfüllen zu können.

Vielleicht wird das Essen dann einmal anders gewürzt als gewohnt oder der Baum anders geschmückt, als man es selbst machen würde. Statt an diesem Punkt auf den eigenen Vorstellungen zu beharren, kann man viel Entspannung ins Weihnachtsfest bringen, indem man sich von dieser Andersartigkeit überraschen und bereichern lässt.

Dies führt auch schon zum nächsten Tipp:

 

Tipp 6:

Übe Dich in Gelassenheit

 

Gelassen sein ist eine mächtige Fähigkeit, um gut durchs Leben wie durch die Festtage zu kommen. Wer sie beherrscht, den kann nichts aus der eigenen Mitte bringen. Und wie das Wort schon beschreibt, zeichnet sich diese Qualität vor allem durch eins aus: Lassen.

Wie wäre es, wenn Du an diesem Weihnachtsfest einmal das Lassen übst?

Du könntest konkret ausprobieren

  • Deine Erwartungen loszulassen, wie Weihnachten zu sein hat und damit einen Raum für Neues schaffen
  • Was entsteht, wenn Du Aufgaben delegierst und darauf vertraust, dass Deine Lieben ihr Bestes geben werden
  • Was passiert, wenn Du es Dir selbst statt den anderen recht machst
  • Wie es sich anfühlt, wenn Du einfach den Moment mit Deinen Lieben genießt statt unentwegt vorzudenken oder vorzubereiten

 

Tipp 7:

Jeder lebt in seiner Welt

 

Manchmal ist es schwer, die eigene Familie auszuhalten. Damit Dir dies friedvoller gelingt, Kannst Du Dir bewusst machen, dass die anderen in ihrer Welt leben und ihre Werte verteidigen, so wie Du in Deiner Welt lebst und Deine Werte verteidigst. Lässt Du diese verschiedenen Welten nebeneinander stehen, so löst sich viel Konfliktpotenzial sogleich in Wohlgefallen auf.

Denn mit dieser Haltung bist Du wesentlich unangreifbarer gegenüber den Kommentaren Deiner Verwandten. Was für sie wichtig im Leben ist, muss ja noch lange nicht wichtig für Dich und Dein Leben sein und umgekehrt.

 

Fazit:

Auch an Weihnachten ist weniger oft mehr, um die gemeinsame Zeit mit den Lieben genießen zu können. Eine gute Planung wie Aufgabenverteilung sorgen für deutlich mehr Enspannung am Fest. Gelingt es darüber hinaus, sich selbst und den anderen Freiräume zu schaffen und sich zu akzeptieren, wie jeder ist, so werden die Stunden mit der Familie für alle Beteiligten zu einer unvergesslichen Zeit.

Ich hoffe, dass ich Dir mit den sieben Tipps einige Anregungen mitgeben konnte, damit Du den bevorstehen Feiertagen gelassen entgegen blicken kannst.

Was sind Deine persönlichen Kniffe, um das Weihnachtsfest entspannter zu machen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Wunderschöne Vorweihnachtstage wünscht Dir

Susanne

 

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